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Die tiefsten Blicke ins All
Bild: NASA, ESA, H. Teplitz and M. Rafelski (IPAC/Caltech), A. Koekemoer (STScI), R. Windhorst (Arizona State University), and Z. Levay (STScI), gemeinfrei, Quelle (verkleinert)

Hubble Ultra Deep Field und Webb (JADES)

Die tiefsten Blicke ins All

Die Linie im Bild zeigt, wohin Hubble und Webb geschaut haben: in ein scheinbar leeres Himmelsstück. Es war voller Galaxien – bis fast an den Rand des beobachtbaren Universums.

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Zahlen

Himmelsstück
etwa ein Zehntel so breit wie der Vollmond
Galaxien darin
rund 10 000
Belichtungszeit
über 11 Tage (Hubble, 2004)
Sternbild
Chemischer Ofen (Südhimmel)

Wissenswertes

Warum gerade dort?

Man wählte ein Stück Himmel ohne helle Sterne der Milchstrasse und ohne Staub – wie ein sauberes Fenster ins All. Das James-Webb-Teleskop schaute später genau in dieselbe Gegend und fand dort die fernsten bekannten Galaxien.

Wo liegt das?

Die tiefsten Blicke ins All gehört zur Stufe «Das beobachtbare Universum» des kosmischen Zooms (Bildausschnitt rund 93 Milliarden Lichtjahre). So weit wir überhaupt sehen können. Licht braucht Zeit – wer in die Ferne schaut, schaut in die Vergangenheit. Am Rand leuchtet das älteste Licht, 380 000 Jahre nach dem Urknall. Ganz in der Mitte, unsichtbar klein, sind wir.

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