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Mond
Bild: NASA/JPL/USGS, gemeinfrei, Quelle

Mond von Erde

Mond

Der Mond ist unser Begleiter. Er leuchtet nicht selbst, sondern wird von der Sonne angestrahlt. Darum sieht er mal rund, mal halb und mal wie eine Sichel aus. 12 Menschen sind schon auf ihm herumgelaufen.

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Steckbrief

Art
Mond von Erde
Durchmesser
3'474 km
Abstand zu Erde
384'400 km
Umlaufzeit
27.3 Tage
Temperatur
im Mittel -53 °C (von -173 bis 127 °C)
Masse
0.0123 Erdmassen
Schwerkraft
0.17-mal so stark wie auf der Erde
Fluchtgeschwindigkeit
2.4 km/s
Tageslänge
Ein Mondtag dauert 29,5 Erdtage (zwei Wochen Tag, zwei Wochen Nacht)

Mond kreist um Erde.

Wissenswertes über Mond

Häufige Fragen zum Mond

Warum sehen wir immer dieselbe Seite des Mondes?

Der Mond dreht sich in genau der Zeit einmal um sich selbst, in der er einmal um die Erde läuft: in 27,3 Tagen. Das nennt man gebundene Rotation. Deshalb zeigt er der Erde immer dieselbe Seite.

Wie ist der Mond entstanden?

Vermutlich stiess die junge Erde vor rund 4,5 Milliarden Jahren mit einem etwa marsgrossen Körper namens Theia zusammen. Aus den Trümmern, die dabei ins All geschleudert wurden, bildete sich der Mond.

Wie entstehen die Mondphasen?

Der Mond leuchtet nicht selbst. Die Sonne beleuchtet immer eine Hälfte von ihm. Je nachdem, wo der Mond auf seiner Bahn um die Erde steht, sehen wir mehr oder weniger von dieser hellen Hälfte. Von Neumond zu Neumond vergehen 29,5 Tage.

Wie viele Menschen waren auf dem Mond?

Zwölf Menschen haben den Mond betreten, alle zwischen 1969 und 1972 bei den Apollo-Missionen. Die ersten waren Neil Armstrong und Buzz Aldrin mit Apollo 11.

Wie gross ist der Mond?

Der Mond hat einen Durchmesser von 3'474 km.

Wie weit ist der Mond von der Erde entfernt?

Der Mond kreist im Mittel in 384'400 km Abstand um die Erde.

Wie lange braucht der Mond für eine Runde um die Erde?

Der Mond umrundet die Erde einmal in 27,3 Tagen.

Wie kalt oder warm ist es auf dem Mond?

Auf dem Mond sind es im Mittel −53 °C. Die Temperatur schwankt zwischen −173 und 127 °C.

Name und Entdeckung

Von germanisch «menon» – verwandt mit «Monat» und «messen»: Der Mond war die erste Uhr der Menschen.

Entstehung

Die meistverbreitete Theorie: Vor ca. 4,5 Milliarden Jahren kollidierte ein marsgrosser Protoplanet («Theia») mit der jungen Erde. Aus den Trümmern formte sich der Mond.

Atmosphäre

Der Mond hat praktisch keine Atmosphäre, nur eine extrem dünne «Exosphäre» – daher gibt es keinen Wind und keine Erosion, Fussspuren bleiben Millionen Jahre erhalten.

Erkundung

Zwischen 1969 und 1972 betraten im Rahmen der Apollo-Missionen zwölf Menschen den Mond. Das NASA-Artemis-Programm plant neue bemannte Landungen.

Im Vergleich zur Erde

Der Mond ist etwa ein Viertel so gross wie die Erde – im Verhältnis zu seinem Planeten der grösste Mond des inneren Sonnensystems.

Aufbau: So sieht Mond innen aus

Die Kruste ist in Wirklichkeit hauchdünn – zur Sichtbarkeit ist sie dicker gezeichnet.

Die Oberfläche: 81 Orte auf Mond

Karte von Mond
Karte: Solar System Scope (INOVE), CC BY 4.0, Quelle
Die linke und rechte Kartenhälfte (ab ±90° Länge) zeigen die Rückseite, die man von der Erde nie sieht.

Meere und Ebenen

Mare Imbrium (Regenmeer)
Das zweitgrösste Mondmeer, rund 1’100 km breit. Es ist der Boden eines gewaltigen Einschlagbeckens, das vor etwa 3,9 Milliarden Jahren entstand und später von dunkler Lava überflutet wurde. Gut mit blossem Auge als linkes «Auge» des Mondgesichts erkennbar.
Mare Serenitatis (Meer der Heiterkeit)
Rundes Lavameer im Nordosten der Mondvorderseite, etwa 700 km breit. Hier landete 1972 Apollo 17 am Rand des Meeres (Taurus-Littrow-Tal).
Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe)
Dunkle Lavaebene, in der 1969 Apollo 11 landete. Der Name stammt von den ersten Mondkarten des 17. Jahrhunderts, als man die dunklen Flächen für echte Meere hielt.
Mare Crisium (Meer der Gefahren)
Ein auffällig isoliertes, ovales Meer am östlichen Rand der Vorderseite, rund 560 km breit. Von der Erde aus ist es mit blossem Auge als dunkler Fleck am rechten Rand zu sehen.
Mare Fecunditatis (Meer der Fruchtbarkeit)
Langgezogenes Meer südlich des Mare Tranquillitatis. Hier landeten mehrere unbemannte Sonden, darunter die sowjetische Luna 16, die 1970 als erste automatisch Mondproben zur Erde brachte.
Mare Nubium (Wolkenmeer)
Meer auf der südlichen Vorderseite. Am Südrand liegt der Krater Tycho, dessen helle Strahlen bis in dieses Meer reichen.
Mare Humorum (Feuchtigkeitsmeer)
Kleines, fast kreisrundes Meer am westlichen Rand, etwa 390 km breit, eingebettet in ein altes Einschlagbecken.
Oceanus Procellarum (Ozean der Stürme)
Die grösste dunkle Ebene des Mondes, über 2’500 km lang. Sie ist kein klassisches Einschlagbecken, sondern ein Gebiet mit besonders viel altem Vulkanismus. Hier landeten u.a. Apollo 12 (1969) und mehrere Sonden.
Mare Frigoris (Kältemeer)
Schmales, langgezogenes Meer im hohen Norden, das sich über rund 1’600 km erstreckt.
Mare Vaporum (Dunstmeer)
Kleines Lavameer (rund 245 km) zwischen Mare Imbrium und Mare Serenitatis, am Fuss der Mond-Apenninen.
Mare Insularum (Inselmeer)
Lavaebene rund um die Krater Kepler und Copernicus, deren helle Strahlen weit über das Meer reichen.
Mare Cognitum (Meer der Erkenntnis)
Benannt 1964 nach dem Erfolg der Sonde Ranger 7, die hier vor ihrem Aufschlag die ersten Nahaufnahmen des Mondes funkte.
Mare Nectaris (Nektarmeer)
Rundes Meer (rund 340 km) in einem alten Einschlagbecken. Es ist so typisch, dass ein ganzes Zeitalter der Mondgeschichte – das «Nektarium» – nach ihm benannt ist.
Mare Smythii (Smyth-Meer)
Meer genau am Ostrand des Mondes – von der Erde aus nur bei günstiger Taumelbewegung (Libration) zu sehen.
Mare Marginis (Randmeer)
Unregelmässiges Meer am östlichen Mondrand, nördlich vom Mare Smythii.
Mare Undarum (Wellenmeer)
Kleines, unregelmässiges Lavafeld östlich des Mare Crisium.
Mare Spumans (Schäumendes Meer)
Eines der kleinsten benannten Meere (rund 140 km), südlich des Mare Undarum.
Mare Humboldtianum
Meer am nordöstlichen Rand, benannt nach dem Naturforscher Alexander von Humboldt.
Mare Australe (Südmeer)
Fleckiges Gebiet aus vielen lavagefüllten Kratern am Südostrand, grösstenteils schon auf der Rückseite.
Mare Orientale (Östliches Meer)
Ein spektakuläres, 930 km grosses Ringbecken mit drei konzentrischen Gebirgsringen – wie eine Zielscheibe. Das jüngste grosse Becken des Mondes. «Östlich» heisst es, weil früher Ost und West auf Mondkarten vertauscht waren.
Mare Moscoviense (Moskauer Meer)
Eines der wenigen Meere auf der Rückseite. Entdeckt 1959 auf den allerersten Fotos der Mondrückseite durch die sowjetische Sonde Luna 3.
Sinus Iridum (Regenbogenbucht)
Wunderschöne halbkreisförmige Bucht (236 km) am Rand des Mare Imbrium. Bei Sonnenaufgang leuchtet ihr Bergrand wie ein goldener Henkel («Goldener Henkel»).
Sinus Medii (Bucht der Mitte)
Liegt genau in der Mitte der Mondvorderseite – von hier aus steht die Erde immer senkrecht über dem Kopf.
Sinus Aestuum (Bucht der Fluten)
Dunkle Bucht östlich von Copernicus mit besonders dunklem vulkanischem Ascheboden.
Lacus Somniorum (See der Träume)
Unregelmässige Lavafläche nordöstlich des Mare Serenitatis. Kleinere Lavaflächen heissen auf dem Mond «Seen».
Palus Putredinis (Sumpf der Fäulnis)
Lavaebene am Fuss der Apenninen. In ihrer Nähe landete Apollo 15.

Krater

Tycho
Junger Krater (nur ca. 108 Millionen Jahre alt) mit 85 km Durchmesser. Von ihm gehen helle Strahlen aus, die über mehr als 1’500 km über die Mondoberfläche reichen und bei Vollmond besonders auffallen.
Copernicus
Prächtiger Krater mit 93 km Durchmesser und 3,7 km tiefen, terrassierten Wänden, rund 800 Millionen Jahre alt. Er hat ein Strahlensystem und ein Zentralmassiv aus angehobenem Gestein.
Kepler
Kleiner, junger Krater (32 km) mit hellem Strahlensystem im Oceanus Procellarum, benannt nach dem Astronomen Johannes Kepler.
Aristarchus
Mit 40 km der hellste grössere Krater der Mondvorderseite. Er reflektiert besonders viel Licht und ist selbst auf der Nachtseite im Erdlicht noch zu erkennen. Immer wieder wurden hier kurze Leuchterscheinungen gemeldet.
Plato
Grosser Krater (101 km) im Norden mit auffallend glattem, dunklem Lavaboden. Gut sichtbar, auch in kleinen Teleskopen.
Grimaldi
Riesiges Einschlagbecken (172 km) am westlichen Mondrand mit sehr dunklem, flachem Boden – einer der dunkelsten Orte auf dem Mond.
Clavius
Einer der grössten sichtbaren Krater (225 km) im Südhochland, mit einer markanten Kette kleinerer Krater im Inneren. Im Film «2001: Odyssee im Weltraum» Standort der Mondbasis.
Langrenus
Grosser Krater (132 km) am östlichen Rand mit Zentralberg und terrassierten Wänden.
Tsiolkovskiy
Krater auf der Mondrückseite (180 km) mit auffallend dunklem Lavaboden und einem hohen Zentralberg. Er ist von der Erde aus nie sichtbar.
Ptolemaeus
Riesiger, alter Krater (153 km) mit flachem, lavagefülltem Boden – Teil einer markanten Kraterkette mit Alphonsus und Arzachel.
Alphonsus
Krater (108 km) mit Zentralberg. 1965 stürzte Ranger 9 hier hinein und sendete dabei Bilder, die live im US-Fernsehen gezeigt wurden.
Arzachel
Gut erhaltener Krater (96 km) mit markantem Zentralberg, südlichstes Glied der Ptolemaeus-Kette.
Archimedes
Grösster Krater im Mare Imbrium (81 km), sein Boden wurde nachträglich von Lava überflutet und ist darum ganz glatt.
Aristoteles
Grosser Krater (88 km) im Norden mit terrassierten Wänden, zusammen mit dem kleineren Eudoxus ein schönes Paar für kleine Teleskope.
Eudoxus
Tiefer Krater (67 km) südlich von Aristoteles.
Posidonius
Krater (95 km) am Ostrand des Mare Serenitatis, dessen Boden von Rillen und Rissen durchzogen ist.
Theophilus
Eindrucksvoller Krater (100 km) mit 4,4 km tiefen Wänden und einem Gebirge aus mehreren Zentralbergen.
Proclus
Kleiner, sehr heller Krater (28 km). Seine Strahlen fehlen auf einer Seite – ein Zeichen, dass der Einschlagskörper sehr flach (schräg) aufkam.
Petavius
Grosser Krater (177 km) am Ostrand mit Zentralbergen und einer langen Bodenspalte.
Gassendi
Krater (110 km) am Nordrand des Mare Humorum. Sein Boden ist angehoben und von Rillen zerfurcht.
Schickard
Sehr grosser, flacher Krater (227 km) im Südwesten.
Bailly
Mit rund 300 km der grösste Krater der Vorderseite – durch seine Lage nahe am Mondrand aber stark verkürzt und schwer zu sehen.
Maginus
Alter, stark verwitterter Krater (194 km) im Südhochland, nahe bei Clavius.
Giordano Bruno
Einer der jüngsten grösseren Krater (22 km), erst vor 1-10 Millionen Jahren entstanden – kurz hinter dem Ostrand auf der Rückseite, mit hellem Strahlensystem.
Südpol-Aitken-Becken
Das grösste und älteste bekannte Einschlagbecken des Mondes: rund 2’500 km breit und bis 8 km tief. Der Einschlag riss vermutlich Material aus dem Mondmantel nach oben.
Apollo (Krater)
Doppelringbecken (524 km) auf der Rückseite, zu Ehren des Apollo-Programms benannt. Kleinere Krater darin tragen die Namen verstorbener Astronauten, z.B. der Challenger-Besatzung.
Korolev
Ringbecken (437 km), benannt nach Sergei Koroljow, dem Chefkonstrukteur des sowjetischen Raumfahrtprogramms.
Hertzsprung
Riesiges Ringbecken (570 km) auf der Rückseite, benannt nach dem dänischen Astronomen Ejnar Hertzsprung.
Mendeleev
Grosses Becken (313 km) auf der Rückseite, benannt nach dem Chemiker Dmitri Mendelejew (Periodensystem).
Daedalus
Krater (93 km) fast genau in der Mitte der Rückseite. Weil der Mond hier vor Funkstörungen der Erde abgeschirmt ist, gilt er als idealer Ort für ein künftiges Radioteleskop.
Shackleton
Krater (21 km) direkt am Südpol. Sein Boden liegt in ewiger Dunkelheit bei rund -180 °C – dort wird Wassereis vermutet. Wichtiges Zielgebiet für künftige Artemis-Mondlandungen.

Landeplätze

Apollo 11 – Landestelle
Am 20. Juli 1969 betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin hier als erste Menschen den Mond («Ein kleiner Schritt für einen Menschen ...»). Die Fussspuren und die Landestufe sind dort noch heute, da es auf dem Mond keinen Wind gibt.
Apollo 12 – Landestelle
November 1969: Pete Conrad und Alan Bean landeten punktgenau neben der Sonde Surveyor 3 und brachten Teile davon zur Erde zurück.
Apollo 14 – Landestelle
Februar 1971: Alan Shepard, der erste Amerikaner im All, schlug hier zwei Golfbälle über die Mondoberfläche.
Apollo 15 – Landestelle
Juli 1971: Erste Mission mit dem Mondauto (Lunar Roving Vehicle) – zwischen Apenninen und Hadley-Rille.
Apollo 16 – Landestelle
April 1972: Einzige Apollo-Landung im zentralen Hochland (Descartes-Hochland).
Apollo 17 – Landestelle
Dezember 1972: Gene Cernan und der Geologe Harrison Schmitt im Taurus-Littrow-Tal – die bisher letzten Menschen auf dem Mond.
Luna 2 – Aufschlag
September 1959: Die sowjetische Sonde Luna 2 schlug hier auf – das erste von Menschen gebaute Objekt auf einem anderen Himmelskörper.
Luna 9 – Landestelle
Februar 1966: Erste weiche Landung auf dem Mond und erste Fotos direkt von der Oberfläche.
Surveyor 1 – Landestelle
Juni 1966: Erste weiche Landung der USA, Vorbereitung für die Apollo-Missionen.
Lunochod 1 – Mondfahrzeug
November 1970: Das erste ferngesteuerte Fahrzeug auf einem anderen Himmelskörper. Es fuhr über 10 km durch das Mare Imbrium.
Chang'e 3 / Jadehase
Dezember 2013: Erste chinesische Mondlandung mit dem Rover Yutu («Jadehase»).
Chang'e 5 – Probenrückführung
Dezember 2020: Die chinesische Sonde brachte 1,7 kg junges Mondgestein zur Erde – die ersten neuen Mondproben seit 1976.
Chang'e 4 – Rückseite
Januar 2019: Erste Landung überhaupt auf der Mondrückseite, im Krater Von Kármán. Die Funkverbindung lief über einen Relaissatelliten.
Chang'e 6 – Proben der Rückseite
Juni 2024: Brachte erstmals Gesteinsproben von der Mondrückseite zur Erde (aus dem Apollo-Becken).
Chandrayaan-3 – Südpolregion
August 2023: Indien landete als erstes Land in der Nähe des Mond-Südpols.

Berge und Vulkane

Montes Apenninus (Mond-Apenninen)
Mächtigstes Gebirge der Vorderseite: rund 600 km lang, Gipfel bis 5 km hoch (Mons Huygens). Es ist der aufgeworfene Rand des Imbrium-Beckens.
Montes Alpes (Mond-Alpen)
Gebirge am Nordostrand des Mare Imbrium, rund 250 km lang, Gipfel bis 3,6 km hoch – benannt nach unseren Alpen.
Montes Caucasus (Mond-Kaukasus)
Gebirge zwischen Mare Imbrium und Mare Serenitatis, Gipfel bis rund 6 km über der Umgebung.
Montes Carpatus (Mond-Karpaten)
Gebirgszug am Südrand des Mare Imbrium, nördlich von Copernicus.
Mons Pico
Einzelner, 2,4 km hoher Berg mitten in der Ebene des Mare Imbrium – ein Überrest eines inneren Beckenrings.

Regionen

Vallis Alpes (Alpental)
Ein schnurgerades, 166 km langes Tal, das die Mond-Alpen durchschneidet – ein eingesunkener Graben, in dessen Mitte eine feine Lavarille verläuft.
Rima Hadley (Hadley-Rille)
Gewundene, rund 80 km lange Rinne – ein eingestürzter Lavakanal. Die Astronauten von Apollo 15 fuhren mit dem Mondauto an ihren Rand.
Rupes Recta (Gerade Wand)
Eine 110 km lange, schnurgerade Geländestufe im Mare Nubium – eine Verwerfung, bei der eine Seite 250-300 m abgesunken ist.
Reiner Gamma
Rätselhafter heller Wirbel im Oceanus Procellarum ohne Höhenunterschied. Er hängt mit einem lokalen Magnetfeld zusammen, das den Boden vor dem Sonnenwind schützt.

Im 3D-Modell lassen sich diese Orte auf der Karte anklicken.

Raumsonden bei Mond

Teste dein Wissen über Mond

Wie viele Monde hat die Erde?

1. Der Mond ist im Verhältnis zu seinem Planeten ungewöhnlich gross und stabilisiert die Erdachse.

Warum sehen wir vom Mond immer dieselbe Seite?

Er dreht sich genau so schnell um sich selbst, wie er die Erde umkreist. Das heisst «gebundene Rotation». Die Gezeitenkräfte der Erde haben den Mond so abgebremst.

Wer betrat 1969 als erster Mensch den Mond?

Neil Armstrong. Armstrong stieg zuerst aus, Aldrin folgte. Collins kreiste derweil allein in der Kommandokapsel um den Mond.

Wie viele Menschen standen bisher auf dem Mond?

12. Sechs Apollo-Missionen landeten 1969-1972 mit je zwei Astronauten auf dem Mond.

Das ganze Quiz mit Punkten und Abzeichen gibt es im 3D-Modell unter «Entdecken».

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